Die Welt der Hunde - Aus meiner Sicht

Die Welt der Hunde ist für mich faszinierend und manchmal erschreckend zugleich. Hier veröffentliche ich meine persönlichen Gedanken zu mir wichtigen Hundethemen.

Berner Sennenhund - nur ein Kuschelbär oder was?

Ich höre immer wieder wie knuddelig und gutmütig Berner Sennenhunde sind. Wenn man mal richtig in den Rassenportraits liest, sieht man rasch, dass der Berner Sennenhund ein Hofhund und demzufolge eine guter Wächter ist. 

 

Denn zur Aufgabe des Sennenhundes gehört die Bewachung eines Bauernhofes. Somit ist er territorial veranlagt und verteidigt sein Hof ernsthaft!

 

Ein gut sozialisierter Berner Sennenhund mit genügend artgerechter Auslastung kann ein Familienhund sein.

 

 

Bildquelle: google


Hundebegegnungen

Wenn sich Hunde auf dem Spaziergang begegnen dürfen, ist das eine tolle Sache. Das WIE ist jedoch entscheidend.

 

Wenn mir ein Team begegnet und der Hund ist an der Leine, nehme ich meinen Hund auch an die Leine oder verkürze die Auszug- / Schleppleine. WARUM? Kontakt zwischen fremden Hunden an der Leine sind TABU!! Es hat immer einen Grund, weshalb der Hund an der Leine gesichert ist. Zum Beispiel läufige Hündin oder der Hund wurde operiert. Entweder sind beide Hunde angeleint und dann gibts KEIN Kontakt, oder die Hundeführer einigen sich beide Hunde frei zu lassen.

 

Kann sich ein Hund, der kein Kontakt an der Leine will dem nicht entziehen, so hat er meistens nur die Möglichkeit knurrend zu warnen und so sich dem Aufdringling zu entledigen. Gelingt es ihm so nicht, kann es zu Beiss-Unfällen kommen.

 

Das gleiche gilt bei Hunden, die an einem Fixpunkt gesichert sind. Man(n) und Frau geht nicht einfach so zu fremden Hunden und bedrängt (streichelt) sie. So kann aus einer Begegnung mit einem eigentlich lieben Hund etwas Unangenehmes werden.

 

 

 

MERKE: Die Individual-Distanz von Hunden kann bis zu 3 Meter betragen!


Hunde beschäftigen - aber richtig!

Hunde müssen beschäftigt werden, die Frage um das WIE und WIEVIEL ist entscheidend. Wenn ich mit einem Jagdhund drei bis vier Stunden laufen gehe, dann ist er vielleicht körperlich ausgepowert, aber reicht das wirklich, bzw. ist dies die einzig richtige Beschäf-tigung für einen (Jagd-)hund? Ich würde sagen nein. Hunde sollten vor allem auch mit Kopfarbeit beschäftigt und ausgelastet wer-den. Dazu gehört selbstverständlich Nasenarbeit. Dem Hund Aufgaben zu geben, Tricks zu lernen ist auch eine gute Möglichkeit, mit dem Hund zu arbeiten.

 

Bei schlechtem Wetter (das es eigentlich für Hündeler ja nicht gibt) kann der Hund auch im Haus beschäftigt werden.

 

Für Ideen der Beschäftigung geben wir Hundetrainer gerne Auskunft. 079 323 42 14

Hier sehen wir Luna beim "Rugeli" Das Erarbeiten den

Kommandos hat uns beiden sehr viel Spass gemacht.